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privates Mode Museum FeigelHandtaschen
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Am 01.03.2002 kam es zu einer intellektuellen Auseinandersetzung mit der Handtasche und ihrem Inhalt
Über die Handtasche der Dame Bis zum 19. Jahrhundert trugen die Damen das, was sie benötigten – das war im wesentlichen ein Taschentuch und etwas Geld – in eingenähten Taschen ihrer weiten Gewänder mit sich.
Hälfte des 19. Jahrhunderts sind viele solche Täschchen überliefert: meist sind sie aus dünnem Garn gestrickt und mit reicher Perlenverzierung in bunten Farben versehen. Daneben kannte man kleine Ledertäschchen, die an einer "Chatelaine", also an einer Kette um die Taille getragen wurden. Um 1890
begann der Siegeszug der Handtasche, wie wir sie heute noch kennen:
kleine kastenförmige Gebilde aus Leder mit einem Henkel für die Hand.
In den 10-er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde mit zunehmender
Aktivität und Berufstätigkeit der Frau die Bandbreite der angebotenen
Taschen größer, und auch die Taschen. Bereits in den 1920-er Jahren fingen Damen an, auch Unterarmtaschen zu tragen, und diese sollten dann auch das modische Bild der 1930-er Jahre entscheidend prägen. Auch der Wunsch, alle Accessoires miteinander und auf die Garderobe abzustimmen, bekam in dieser Zeit eine starke Ausprägung. Dieses Abstimmen
wurde in den 50-er
Jahren ganz besonders
wichtig; Perfektion
hieß die Devise. Daher ist uns aus diesem Jahrzehnt eine große Vielfalt von Taschen überliefert. Mit den 1960-er Jahren verbinden wir im wesentlichen die "klassische" kastig gearbeitete Handtasche mit einem oder zwei Henkeln. Gegen Ende des Jahrzehnts kamen parallel zur neuen Mode bequeme und sportlich gearbeitete Umhängetaschen auf, das "feine" Handtäschchen war nicht mehr vereinbar mit dem Lebensgefühl junger sportlicher Frauen. Von da an war der Siegeszug der Umhängetasche mit Riemen in verschiedener Länge nicht mehr aufzuhalten Erst seit den letzten Jahren tragen auch junge Frauen wieder modisch gearbeitete Handtaschen am Henkel. Kontaktinformation
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